Donnerstag 30. April 2026
Mit etwas Wehmut verlasasen wir um 10:00 Uhr das gemütliche Anwesen in Vättlösa. Die Unterkunft können wir wärmstens weiterempfehlen.

Es geht weiter Richtung Norden. Nachdem wir die Region Karlstad am oberen Ende des Vänern passiert haben, erleben wir erstmals die unendlichen Weiten der schwedischen Wälder und Seen.

Etwa auf der Mitte der Strecke nach Mora liegt ein Ort namens Ekshärad. Dort kehren wir ein im "Cozy Glasscafé" und bestellen uns eine Glace. Es stellt sich heraus, dass dies das beste Eis ist, das wir je genossen haben. Mann, war das lecker!

Der kleine Ort ist sehr nett anzusehen, mit einer beeindruckenden Holzkirche.

Auch die "Mehrzweckhalle" scheint ein historisches Gebäude zu sein.

Erstmals fällt uns auf, dass die Schweden total auf amerikanische Oldtimer stehen. Überall sieht man meist ältere Semester gemütlich durch die Strassen tuckern.

Frisch gestärkt fahren wir weiter und erreichen gegen Abend Mora ("Mura"). Diese Stadt ist ziemlich gross und liegt - natürlich, wie alles in Schweden - an einem See. Dort checken wir im Mora Hotell & Spa ein und beziehen ein grosszügiges Doppelzimmer.

Auf das Spa verzichten wir und geniessen stattdessen ein feines Znacht. Danach fahren wir mit dem Auto 100 m zu einer Ladestation (wiederum Ionity). Während des Ladens bummeln wir dem See entlang und geniessen erneut einen bäumigen Sonnenuntergang.

Da morgen der erste Mai und somit ein freier Tag ist, geniessen die Moraner den Abend im Freien. Die Älteren cruisen mit ihren Oldtimern gemütlich durch die Stadt, und die Jüngeren machen Party auf Ausflugsbooten (mit Beschallung durch grenzwertig laute Subwoofer) oder cruisen ebenfalls durch die Strassen, allerdings mit wesentlich lärmigeren Vehikeln und wiederum ohrenbetäubender musikalischer Begleitung. Das könnte eine etwas unruhige Nacht werden...

Tagesstatistik:
Wetter: sonnig und warm
Fahrstrecke: 387 km
Ladestopps: 2
Geladen: 92 kWh
Kosten: CHF 32.45
Durchschnittspreis/kWh: CHF 0.35